Effektivzins
Der Effektivzins beinhaltet alle
Kreditnebenkosten. Der
Effektivzins berechnet sich aus Einberechnung aller Faktoren, wie
Nominalzins, Bearbeitungsgebühr etc. Der Effektivzins wird dann auf
die Laufzeit umgelegt und hochgerechnet. Der Effektivzins
berücksichtigt den Tilgungsverlauf sowie die anfallenden Kosten und
ist somit wesentlich aussagekräftiger wie der
Nominalzins.
Bei einem Kredit
von 10.000 Euro und einem Zinssatz
von 9,5 Prozent würde man bei einer Laufzeit von 36 Monaten und
einer Kreditrate von 321 Euro insgesamt 11.756 Euro zurückzahlen.
Wenn man aber die Laufzeit
verdoppelt und eine niedrigere Rate
von 183 Euro wählt, kostet der Kredit insgesamt schon 13.376 Euro.
Deshalb: immer nach dem Effektivzins fragen. Er berücksichtigt den
Tilgungsverlauf und alle
anfallenden Kosten und auch die fast immer erhobene
Bearbeitungsgebühr.
Viele Banken verlangen bei der
Kreditvergabe eine teure
Zusatzversicherung - die Restschuldversicherung. Diese springt ein,
wenn Sie sterben sollten oder arbeitslos werden, ist aber ein
ordentlicher Kostenfaktor. Dies müßte eigentlich in den Effektivzins
eingerechnet werden.
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